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Asylcafé
Dienstag und Mittwoch
16:30 bis 18:30 Uhr
Bonnstraße 32
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Mittwoch
10:00 bis 12:00 Uhr
Friedrich-Ebert-Straße 36

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Spielend, singend, tanzend, malend, zuhörend und nachahmend lernen die Kinder deutsch sprechen.

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Deutsch lernen – Kinderleicht

Unser Projekt für die ganz Kleinen im Asylcafé

Seit Ende August findet im Asylcafé dienstagsnachmittags von 17.00 – 17.30 Uhr ein Kurs für Kinder im Alter von 3 – 7 Jahren statt. Spielend, singend, tanzend, malend, zuhörend und nachahmend lernen die Kinder deutsch sprechen. Gleichzeitig werden sie an soziale Verhaltensregeln herangeführt, erleben im Umgang mit den beiden Betreuern Acoele und Martin Zuverlässigkeit, liebevolle Zuwendung, respektvollen Umgang miteinander und das Anerkennen von Grenzen. Sie sitzen im Kreis nebeneinander und lernen deutsche Worte und im Spiel kreatives Umgehen mit neuen Erfahrungen und konzentriertes Arbeiten.

Schon nach 2 Wochen konnten einige Kinder sich gegenseitig in deutsch begrüßen und gemeinsam Bruder Jakob singen und tanzen.

Sie haben gelernt, sich vor dem für sie reservierten Raum zu treffen und gemeinsam die Stunde zu beginnen und sie auch wieder gemeinsam zu beenden, in dem z.B. das benutzte Spielzeug wieder eingeräumt wird. Ganz selbstverständlich achten sie inzwischen aufeinander, die Trennung von den Eltern ist nun kein Problem mehr. Auch die Mütter können inzwischen ihre Kleinen unbesorgt den Betreuern überlassen.

Wir Mitarbeiter des Projektes sind kontinuierlich gefordert, unsere Ideen und Hypothesen dem Verlauf der Gruppe anzupassen: Obwohl inzwischen Kinder und Eltern regelmäßig erwartungsvoll vor der Gruppentür stehen, mussten wir erkennen, dass die Gruppe eine nicht unerhebliche Fluktuation hat, weil viele Familien – aus den unterschiedlichsten Gründen – nicht in Hürth wohnhaft bleiben. Dies ist auch für die verbleibenden Kinder eine Herausforderung, weil gerade für sie Beständigkeit nach langer Flucht so wichtig ist. Dann kommen neue Kinder hinzu, die in die Gruppe integriert werden müssen, wiederum eine Herausforderung für Betreuer und Kinder.

Bisher ist das alles sehr gut gelungen. Jeder Gruppentag ist eine Herausforderung. Demnächst wird eine Stunde der Zahnprofilaxe der Kinder gewidmet werden und auch die Teilnahme an einem Martinszug ist geplant.

Wir meinen, das sind Integrationsbemühungen auf hohem Niveau vonseiten der Betreuer , aber auch aufseiten der Flüchtlingseltern und ihren Kindern.

Wenn wir in die erwartungsvollen Augen unserer kleinen Teilnehmer dienstagsnachmittags sehen, wissen wir aber auch alle: es lohnt sich.:)JJJ

Ohne die finanzielle Unterstützung der Bürgerstiftung und der Stiftung Herz wäre dieses Projekt nicht möglich. Wir sagen den beiden Sponsoren hierfür ganz herzlich „Danke schön“.